Was macht man, wenn man noch nie eine Seereise gemacht hat, oder mal weg für ein langes Wochenende sein möchte?

Die Antwort ist ganz einfach, eine Schnupperkreuzfahrt, z.B. mit Celestyal Cruises (www.celestyalcruises.com) ... buchbar in ihrem Reisebüro oder online über die Webseite.

Ich habe diese Schnupperkreuzfahrt getestet und möchte hiermit einen kleinen Erlebnisbericht über diese Reise liefern.

Route

Los ging es mit einem Flug von Düsseldorf nach Izmir, dort angekommen wird man bereits erwartet und zum Hotel nach Ephesus-Kusadasi gebracht, die Fahrt dauerte etwa eine Stunde mit dem Bus. Das fünf Sterne Hotel "Palm Wings Ephesus" ist das erste Ziel, bevor es am nächsten Tag zum Hafen nach Kusadasi geht. Nähere und detaillierte Hotelinformationen auf http://www.ephesus.palmwings.com.tr oder bei einem Reiseveranstalter Ihrer Wahl.

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Am nächsten Morgen gegen 11 Uhr ging dann der Transfer vom Hotel zum Hafen nach Kusadasi, Dauer ca. 20 Minuten. Dort angekommen begann dann die Einschiffung auf die Celestyal Olympia. Informationen zu diesem Schiff gibt es auf www.celestyalcruises.com ! Aus technischen Gründen, die aber vorher angekündigt waren, gab es nur zwei Nächte auf diesem Schiff, es erfolgte dann in Piräus eine Umschiffung auf die Celestyal Nefeli, Informationen zu diesem Schiff gibt es auch auf www.celestyalcruises.com !

Die Stationen waren im Einzelnen:

Tag 1: Flug von Düsseldorf nach Izmir, weiter zum Hotel Palm Wings

Tag 2: Abfahrt Kusadasi nach Patmos

Tag 3: Ankunft in Heraklion, Weiterfahrt nach Santorin

Tag 4, Ankunft in Piräus, Umsteigen, Weiterfahrt nach Mykonos

Tag 5: Ankunft in Kusadasi, Flug von Izmir nach Düsseldorf

Alles in allem ... viel sehen in wenig Tagen, man ist quasi immer in Bewegung, zum Relaxen gab es nur wenig Zeit, man bekommt aber dafür sehr viel zu sehen in solch einer kurzen Zeit. Das Preis - Leistunsverhältnis ist sehr gut, man sollte aber zusätzlich vorab ein Getränkepaket buchen, was man aber auch an Bord zubuchen kann. Ansonsten sind die Kosten fix, da alle Leistungen für Essen, Transfer, Flug, Gebühren, Trinkgelder ... im Reisepreis drin sind.

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Morgen geht es los, meine erste große Schiffsreise startet mit einem Flug von Düsseldorf nach Izmir, dort geht es weiter nach Kusadasi, eine Übernachtung im Hotel und am nächsten Morgen dann zum Schiff. Es gibt insgesamt 5 Stationen bei 3 Schiffsübernachtungen .... eine Schnupperkreuzfahrt im Mittelmeer.

Route

Der Flughafen auf Kreta ist so ziemlich das Letzte, was man in dieser modernen Reisewelt braucht, er sieht so aus und ist auch anscheinend technisch so, wie vor 25 Jahren, nur das die Reiseflut eher zugenommen statt abgenommen hat.

Die Ankunft war ja schon abenteuerlich, aber die Abreise war noch viel schlimmer. Am Flughafen angekommen war der Flug zwar auf der Tafel, aber kein Schalter war zugewiesen. Alle warteten und als der Schalter öffnete, war das Gedränge sehr groß, wie sich aber herausstellte, wurden an beiden Schaltern nach Düsseldorf (Anzeige zeigte DUS) erst noch eine Maschine nach Polen abgefertigt, das dauerte ewig.

Man muss sich den Flughafen beim CheckIn so vorstellen, reichlich Schalter für den CheckIn (Wartezeit ca.30 Min.), wo der Koffer gewogen und gelabelt wird, aber abgeben muss man den Koffer dann an einem der zwei geöffneten X-Ray-Schaltern, was bedeutet, das alle vom CheckIn-Schalter zu diesen zwei Schaltern müssen um den Koffer abzugeben und durchleuchten zu lassen (Wartezeit ca. 1 Std.). Danach kommt dann der letzte Engpass, eine Tür zu der Handgepäck und Körper Kontrolle, 4 Stationen, wovon aber nur 2 in Betrieb waren (Wartezeit ca. 30 Min). Von dort aus ging es "sofort" zum Boarding, keine Zeit für Getränke Kaufen, oder gar Shopping in einem der wenigen Läden.

Die ganze Urlaubsentspannung war mit einem mal dahin, Kreta, bzw. Airport Heraklion ist erst einmal von der Reiseliste gestrichen ... vielleicht in 20 Jahren noch einmal, wenn der Flughafen erneuert wurde.

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Die Suche nach dem richtigen Autovermieter ist nicht einfach, worauf achtet man als simpler Tourist, natürlich auf das richtige Modell und am allerwichtigsten der Preis muss stimmen, also studiert man die Preislisten bei den Anbietern, die naheliegend mit dem richtigen Auto präsent waren. Da es ein Cabrio für zwei Tage sein sollte ging der Vergleich schnell zu Gunsten eines Anbieters, der preislich gut lag. Im Gespräch stellte sich jedoch schnell heraus, dass alle Preise ohne Vollkasko waren, also unterm Strich erheblich höher als auf der Preisliste die im Vorbeigehen vermeintlichen Kunden gereicht werden. Das Auto, ein Peugeot 207 wurde dann doch angezahlt, der dann am nächsten Morgen bereit stehen sollte.

Am nächsten Morgen kam die Ernüchterung, der Wagen war schon sehr runter gekommen und vermackt, die Krönung aber war der Vermieter, der zögerte nicht, auf den ausgehandelten Preis 50,-€ auf zu schlagen, der die Selbstbeteiligung von 500,-€ auffangen sollte. Als ich dann die Anzahlung zurück haben wollte, damit ich mich wo anders umsehen kann, sprich den Vertrag aufheben wollte, wurde er verhandlungsbereit.

Letztendlich einigten wir uns auf 150,-€ für 2 Tage mit Vollkasko ohne SB, dann aber der nächste Fehler, der Tank war nicht voll ... und die nächste Grundsatzdiskussion welche Dinge denn ein Autovermieter erfüllen sollte, also durfte ich den Wagen dann auch leer zurück geben.

Die Reise am ersten Tag startete in Stalis, ging über Malia direkt zum ersten Ziel; "Agios Nikolaos". Es ging direkt zum Hafen auf einen Kaffee, ein bisschen sitzen und relaxen. Das nächst Ziel war "Ierapetra", auf dem Weg dort hin überquert man die Insel richtung Süden an der schmalsten Stelle. Dort angekommen gab es einen etwas längeren Aufenthalt mit kleinem Stadtbummel und ein wenig Sightseeing. Gegen Mittag ging es dann weiter zur östlichsten Stadt Kretas, "Sitia". Tradition und Geschichte werden hier groß geschrieben, aber erst mal zur Stärkung was Essen. Der Service in dem ausgewählten Lokal "Da Giorgio" war ausgezeichnet und das Essen sehr gut.

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Am zweiten Tag ging die Reise in die andere Richtung von Kreta, nach Rethymnon. Hier fühlt man sich auf anhieb wohl, reges Treiben, Relaxen und vieles mehr liegt nah zusammen. Parallel zur Strandstraße, bzw. Strandpromenade gibt es eine Straße, wo sich die Geschäfte, teilweise hochwertig, nahtlos aneinander reihen. Es lohnt sich auf jeden Fall, dorthin einen Abstecher zu machen.

Zurück ging es dann nach Agia Pelagia, ein idealer Ort für einen ruhigen und erholsamen Urlaub. Viele Restaurants entlang der kleinen Strandpromenade laden zum Essen und klönen ein.

Nach Relaxen, Essen und einer kleinen Abkühlung im Meer ging es dann wieder zurück nach Stalis.

In dem kleinen Ort Stalis auf Kreta hab ich vor 25 Jahren einige Urlaube verbracht, war es doch das kleine Örtchen, ohne viel Trubel und Partys zwischen Chersonisos und Malia, östlich von der Hauptstadt Heraklion.

Heute ist dieses Örtchen kaum wieder zu erkennen, obwohl das eine oder andere bekannte Lokal oder Hotel namentlich noch existent ist, hat auch hier ein Wandel das Straßenbild gestaltet. Mehr Geschäfte, mehr Autovermieter, Restaurants und andere Geschäfte. Baulücken gibt es kaum noch, aber dennoch geht das Partyvolk nach wie vor in die angrenzenden Hochburgen Chersonisos oder Malia.

Früher Hochburg der Deutschen, heute aber eher mehr Osteuropäer und Russen an zu treffen, das Hotel in dem ich bin hat gefühlt 90 Prozent davon, man spricht wenig englisch, kaum deutsch, dafür aber polnisch und russisch, vereinzelt Schweizer und Holländer.

Das Wetter Anfang September ist ideal, sehr warm, aber nicht zu heiß, selbst das Meer hat eine angenehme Temperatur.

Der Flug erfolgte diesmal mit Sun Express, zu dieser Airline kann man einiges sagen, kein Vorabcheckin auf den meisten Flügen, 20 Kg Koffer und 6 Kg Handgepäck ... beides wird auch peinlichst geprüft. Mein Handgepäck war auf Grund von MacBook Pro und DSLR schon über das Limit ... also auspacken bis das gewicht stimmt und der Rucksack annähernd das Idealgewicht hat. Dann steht man da mit ausgepackten Sachen und einem ca. & Kg schweren Rucksack. Die Mitarbeiterin hat damit ihre Pflicht getan und der Fluggast kann sehen, wie er die Einzelteile transportiert. An der nächsten Ecke packt man halt alles wieder ein und gut is ... denkste; 

Beim Boarding leuchtete die rote Alarmlampe "Fluggast kann nicht boarden" ... hat sie doch am Checkin einen Vermerk im Datensatz gemacht, der beim Boarden das Handgepäck erneut prüfen lässt. Wie dumm ist das denn, das Problem verschieben, damit man sich selbst nicht drum kümmern muss, sondern die Kollegin beim Boarden. Zum Glück war ein Gedränge und ich wurde trotzdem geboardet, aber normal ist das nicht.

Die Sitze im Flieger waren ausgeleiert, hatten wie immer kaum Beinfreiheit und mein Fensterplatz hatte kein Fenster ... es gibt da so eine Reihe, wo die Fenster weiter auseinander sind und genau da hatte ich dann meinen gewünschten Fensterplatz ... war bestimmt keine Absicht von der Dame am Checkin.

Natürlich gab es auch Essen an Bord und Getränke, wenn man zahlt, ansonsten war das Bordpersonal aber schon sehr freundlich.

Auf Kreta gelandet - alle haben wieder applaudiert, weil der Käpten so toll aufgesetzt hat - kam man sich vor wie vor 25 Jahren ... nichts hat sich wesentlich geändert in und am Flughafen, nur das heutzutage mehr Fluggäste an dem kleinen Flughafen ankommen ... Ich sag nur eins, Gepäckband 3, Koffer von 4 Maschinen, zwei davon aus Düsseldorf. Die Wartezeit bis zum Koffer dauerte gefühlt 45 Minuten und dementsprechend war das Gedränge dort am Band 3.

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Das Hotel Horizon Beach in Stalis ... Bericht später unter Hotels.

 

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